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Selbstbewusstsein stärken
IntSel - INTensivtraining fürs SELbstbewusstsein

Selbstbewusstseinstraining Ilmenau

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Selbstbewusstseinstraining

Dauer: 2 Wochenenden

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Selbstbewusstseins-Training; wozu?

Ein Selbstbewusstseinstraining dient dazu, das persönliche Selbstbewusstsein zu stärken.

Das Selbstbewusstsein ist sowohl nach außen wirkende Visitenkarte als auch psychisches / energetisches Rückgrat, das den Menschen innerlich stärkt und Klarheit gibt. Somit ist das Selbstbewusstsein quasi die Eintrittskarte in die Welt und der Schlüssel zur inneren Stärke, Durchsetzungskraft und zum inneren Kompass.

Die Wirkung eines starken bzw. schwachen Selbstbewusstseins

Noch bevor ein Mensch überhaupt etwas gesagt hat wirkt bereits das Maß an vorhandenem Selbstbewusstsein durch Körperhaltung, durch Gestik und Mimik. Andere Menschen spüren hierdurch sofort, wie es um das Selbstbewusstsein des anderen bestellt ist. Unsicherheiten lassen sich hierdurch nicht dauerhaft verstecken und fordern ihren Preis.

Menschen mit niedrigem Selbstbewusstsein werden nicht selten ungerecht behandelt, fühlen sich unsicher und trauen sich vielfach nicht, eigene Ansprüche und Vorhaben durchzusetzen. Der unsichere Mensch lässt sich tendenziell von anderen zu stark einspannen und kommt hierdurch selbst zu kurz. Verstimmungen bis hin zur Depression können die Folge sein, mit negativen Auswirkungen in allen Lebensbereichen.

Das Selbstbewusstseinstraining ist oft die beste Vorgehensweise, um frühzeitig solchen Problemen vorzubeugen, sie zu entschärfen und vor allem, um sich mit gesteigertem Selbstbewusstsein den selbst motivierenden Platz im eigenen Leben nebst einer erfüllenden Beziehung und mit allem, was zu einem erfüllten Leben dazugehört, zu erarbeiten.

Selbstbewusstseinstraining; was ist das genau?

Früher war ein Selbstbewusstseinstraining primär ein Seminar, Training oder Coaching mit dem Ziel, sein Selbstbewusstsein zu stärken. Das Ziel ist gleichgeblieben, die Methoden sind inzwischen noch wirkungsvoller geworden. Die modernsten und wirkungsvollsten IntSel®-Selbstbewusstseinstrainings werden mittlerweile als Traininar® durchgeführt, so dass das Selbstbewusstsein auf vielen Ebenen schnell, wirkungsvoll und dauerhaft gestärkt werden kann.

Selbstbewusstseinstraining Ilmenau

In Ilmenau selbst wird derzeit noch kein IntSel®-Selbstbewusstseinstraining angeboten, das IntSel®-Trainernetz wird allerdings kontinuierlich ausgebaut und vielleicht kann hierdurch bald auch in Ilmenau ein Selbstbewusstseinstraining angeboten werden (vielleicht haben auch Sie Lust auf eine berufliche Zukunft mit IntSel®?). Der derzeit vermutlich naheliegendste Seminarort zu Ilmenau ist Ramsberg am Großen Brombachsee. Eventuell nähere Selbstbewusstseinstrainings finden Sie auf www.IntSel.de im Unterpunkt Seminarorte & Termine.

Anreise aus Ilmenau zum Selbstbewusstseinstraining

Von Ilmenau bis 91785 Ramsberg sind es rund 255 km; mit dem PKW benötigen Sie ca. 2 Stunden, 38 Minuten. Falls Ihnen die Anreise aus Ilmenau zu weit... [weiterlesen] Auch per Bahn kann man das Selbstbewusstseinstraining von Ilmenau aus bequem erreichen; die Seminarräume liegen in Fußnähe zum Bahnhof 91785 Ramsberg. Die zum Seminarort nächsten ICE-Bahnhöfe liegen in Treuchtlingen, Ingolstadt sowie Nürnberg.

Der zum Seminarort nächstgelegene Flughafen ist Nürnberg. Via U-Bahn geht es weiter zum Hauptbahnhof Nürnberg, von wo aus es gute Bahnverbindungen direkt bis zum Seminarort Ramsberg am Brombachsee gibt. Der Flughafen Nürnberg wird unter anderem von den Fluggesellschaften Air Berlin und Lufthansa angeflogen und ist direkt erreichbar von Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Münster und Sylt.

Der Brombachsee liegt insbesondere für Teilnehmer aus den Richtungen München, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, Heilbronn, Mannheim, Karlsruhe, Augsburg, Würzburg, Regensburg, Ingolstadt, Fürth, Erlangen... sehr verkehrsgünstig.

Weiterführende Links zu "Selbstbewusstseinstraining Ilmenau" (*)

(*) Die Aufstellungsmethode (Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Skriptaufstellung etc.) wird in allen als Traininar durchgeführten Veranstaltungen angeboten.

Sie haben eine Frage? Vielleicht haben wir die dazu passende Antwort oder gar Lösung. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

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Verkehr [Bearbeiten]
ÖPNV [Bearbeiten]
Blick über den Busbahnhof

Der öffentliche Personennahverkehr wird in Ilmenau durch Bus und Bahn (siehe unten) realisiert. Die regionale Gesellschaft, welche die Linienbusse betreibt, ist die IOV Omnibusverkehr GmbH Ilmenau. Sie wurde 1991 aus dem bis dahin bestehenden VEB Kraftverkehr Ilmenau für den einstigen Kreis Ilmenau gegründet. Der IOV betreibt 11 Regionalbuslinien (Linien 300 bis 311 des Interessenverbandes Regionaler Personenverkehr Südthüringen e. V.), die Ilmenau mit allen Orten der Umgebung sowie den Städten Suhl, Erfurt und Arnstadt verbinden. Es gibt noch zwei weitere Linien nach Neuhaus/Sonneberg (704) und nach Rudolstadt (15), die von den Busgesellschaften der Nachbarkreise betrieben werden.

Der Stadtverkehr wird durch die Linien A, B und C abgedeckt, die das Stadtzentrum mit den äußeren Stadtvierteln sowie den Ortsteilen Ober- und Unterpörlitz verbinden. Als Stadtbusse kommen biodieselbetriebene Mercedes-Benz O 405 N-Busse und Volvo-Busse, auf der Linie C teils auch Mercedes-Kleinbusse, zum Einsatz.
Straßen [Bearbeiten]
A71 AS Ilmenau-Ost

→ Siehe auch: Liste von Straßen und Plätzen in Ilmenau

In Ilmenau kreuzt die am nördlichen Fuße des Thüringer Waldes in Ost-West-Richtung verlaufende B88 zwei Straßen, die den Thüringer Wald queren und Mittelthüringen mit Südthüringen verbinden.

Zu den Nord-Süd-Verbindungen gehört die B4, welche von Erfurt nach Coburg führt. Der Abschnitt zwischen Ilmenau und der ehemaligen Amtsgrenze bei Plaue, die „Marienstraße“, war die erste befestigte Straße die Ilmenau erreichte. Sie wurde zwischen 1805 und 1809 angelegt und ist nach ihrer Spenderin, der Weimarer Herzogin Maria Pawlowna, benannt. 2004 ist die B4 in diesem Bereich zur L3004 herabgestuft worden. Der südliche Teil wurde 1836 errichtet und folgt anfangs der Ilm bis zur ehemaligen Amtsgrenze nach Stützerbach.

Die zweite Nord-Süd-Strecke besteht aus der B87, die Ilmenau mit Stadtilm und Weimar verbindet. Sie wurde 1829 angelegt und führt vom ehemaligen Judentor nahe dem Ilmenauer Marktplatz über Bücheloh zur ehemaligen Amtsgrenze. Diese liegt nahe der heutigen Autobahnanschlussstelle der A71 Ilmenau-Ost und ist durch einen hohen Grenzstein, der in den letzten Jahren restauriert wurde, markiert. Als Fortsetzung Richtung Süden kann die Gabelbach-Straße nach Neustadt am Rennsteig, vorbei am Kickelhahn über den Rennsteig, betrachtet werden. Dieser Weg wurde zwischen 1817 und 1829 gebaut und trägt heute die Bezeichnung K56. Auf ihr wurden in den 1920er- und 1930er-Jahren die Gabelbach-Rennen für Motorräder und Automobile ausgetragen. Die Gabelbachstraße hat etwa 12% Steigung und ist für LKW gesperrt.

Die Langewiesener Straße, angelegt 1825, führt vom Mühltor bis zur Amtsgrenze am Grenzhammer und verbindet Ilmenau mit Langewiesen. Sie ist heute Teil der Ost-West-Strecke B88 von Rudolstadt nach Eisenach und derzeit die wichtigste Bundesstraße Ilmenaus. Die westliche Fortführung nach Elgersburg wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und ist seit 2004 zur Kreisstraße herabgestuft. Weitere Straßen ins Umland bestehen nach Oberpörlitz (K42), Wümbach (K43), Unterpörlitz (L2272) und Oehrenstock.

Jüngster und inzwischen schon wichtigster Bestandteil der Infrastruktur Ilmenaus ist die A71, welche die Stadt mit Erfurt im Norden sowie Würzburg und Nürnberg (über die A73) im Süden verbindet. Im Ilmenauer Stadtgebiet finden sich dazu zwei Großbrückenbauwerke, nämlich die Talbrücke Altwipfergrund und die Talbrücke Streichgrund. Der Anschluss nach Erfurt erfolgte 1998 mit einer provisorischen Anschlussstelle nach der Eröffnung des Abschnittes bis Traßdorf. 2001 wurde die Autobahnabfahrt Ilmenau-Ost und zwei Jahre später die Abfahrt Ilmenau-West, sowie die Strecke bis Meiningen dem Verkehr übergeben. Seit 2005 ist die Autobahn Richtung Süden durchgängig bis Schweinfurt/Würzburg und seit 2008 auch nach Nürnberg befahrbar.

Im Jahr 2005 wurden am Stadtrand von Ilmenau folgende Verkehrsstärken (Kfz pro Tag) ermittelt: B4 Richtung Erfurt: 3.000, B4 Richtung Coburg: 3.300, B87 Richtung Weimar: 5.200, B88 Richtung Eisenach 3.300 und B88 Richtung Rudolstadt 10.300. [13]
Bahnlinien [Bearbeiten]
Der Bahnhof von Ilmenau
Bahnhof Ilmenau Bad

Ilmenau ist seit 1879 durch eine Nebenbahnstrecke über Plaue nach Arnstadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen (siehe: Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau). Auf der seit dem 15. Dezember 2002 von Erfurter Bahn und Südthüringenbahn betriebenen Verbindung fahren die Züge im Einstundentakt nach Erfurt. Die Streckenfortsetzung Richtung Süden über den Thüringer Wald erfolgte 1904 durch die Rennsteigbahn via Schmiedefeld am Rennsteig nach Schleusingen. Der Zugverkehr auf dieser Relation wurde 1998 eingestellt. Als weitere Bahn in den Thüringer Wald wurde 1881 die Strecke nach Großbreitenbach eröffnet, welche 1998 stillgelegt und 2006 abgebaut wurde.

Die genannten Bahnstrecken haben auf Ilmenauer Stadtgebiet neben dem Bahnhof Ilmenau die Haltepunkte Ilmenau Pörlitzer Höhe und Ilmenau-Roda an der Erfurter Strecke, Ilmenau Bad und Manebach an der Rennsteigbahn sowie den stillgelegten Bahnhof Grenzhammer an der Großbreitenbacher Strecke.

Seit 1996 befindet sich die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt für den ICE- und Güterverkehr in Bau. Zwischen Erfurt und Wümbach war im Jahr 2005 die Streckentrasse fertiggestellt, unter anderem mit der 570 Meter langen Wümbachtalbrücke. Vier Kilometer östlich von Ilmenau, nahe dem Ort Wümbach, ist ein neuer Bahnhof vorgesehen, dessen Einbindung ins Verkehrsnetz jedoch offen ist, da die geplanten Zughalte durch zwischenzeitliche Abschaffung des Interregio schon entfallen sind, bevor überhaupt der erste Zug über die Neubaustrecke rollte. Die Fertigstellung der Schnellfahrstrecke ist für Ende 2017 vorgesehen. Der neue Bahnhof bei Wümbach könnte dann von schnellen Regionalzügen (RE) von Erfurt nach Nürnberg bedient werden, ähnlich wie es bereits seit 2006 auf dem südlichen Streckenteil zwischen Nürnberg und München der Fall ist.
Flughäfen [Bearbeiten]

Die Stadt besitzt keinen eigenen Flughafen, der nächste Verkehrsflughafen ist der Flughafen Erfurt, ungefähr 40 Kilometer entfernt. Zum Flughafen Leipzig/Halle sind es 160 Kilometer, nach Nürnberg 180 Kilometer und zum Frankfurter Flughafen 275 Kilometer.

Für Sportflieger betreibt der ortsansässige Fliegerclub den zehn Kilometer östlich gelegenen Flugplatz Pennewitz. In nördlicher Richtung kann der 25 Kilometer entfernte Flugplatz Alkersleben für die Geschäftsfliegerei genutzt werden.


Ilmenau
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Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschäftigt sich mit der thüringischen Stadt Ilmenau. Weiteres siehe unter Ilmenau (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ilmenau
Ilmenau
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ilmenau hervorgehoben
50.68722222222210.914166666667500
Koordinaten: 50° 41′ N, 10° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Ilm-Kreis
Höhe: 500 m ü. NN
Fläche: 62,64 km²
Einwohner:

25.984 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 415 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98693
Vorwahl: 03677
Kfz-Kennzeichen: IK
Gemeindeschlüssel: 16 0 70 029
NUTS: DEG0F
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 7
98693 Ilmenau
Webpräsenz: www.ilmenau.de
Oberbürgermeister: Gerd-Michael Seeber (CDU)
Lage der Stadt Ilmenau im Ilm-Kreis
Karte
Über dieses Bild

Die Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau liegt in Thüringen, etwa 33 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Erfurt im Tal der Ilm am Nordrand des Thüringer Waldes. Sie ist die größte Stadt im Ilm-Kreis und die zwölftgrößte Stadt Thüringens.

Ilmenau übt für den südlichen Teil des Ilm-Kreises die Funktion eines Mittelzentrums aus. Sie besitzt als einzige Stadt Thüringens, die nicht auch Kreisstadt ist, den Status einer Großen kreisangehörigen Stadt. Wichtigste Institution der Stadt ist die Technische Universität, an der etwa 6200 Studenten eingeschrieben sind.[2] Die Universität ist nach der Friedrich-Schiller-Universität in Jena die zweitgrößte in Thüringen. Tragende Wirtschaftszweige sind die Glasindustrie sowie der Maschinenbau. Historisch bedeutsam waren auch der Bergbau (Kupfer, Silber und Mangan) und seit 1777 die Porzellanindustrie. Zunehmend gewinnt auch der Tourismus an Bedeutung.

Die Stadt war über die Jahrhunderte hinweg relativ unbedeutend. Sie wuchs erst an, als nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 die Industrialisierung einsetzte. Ilmenau hat, wie andere Städte der neuen Bundesländer auch, seit der Wende 1990 einen Strukturwandel von der Industrie zur Dienstleistungsbranche erlebt.

Zur Zeit Goethes und in den darauffolgenden Jahrzehnten war Ilmenau ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel der „Weimarer Prominenz“, bis zum Ersten Weltkrieg außerdem ein Kurbad.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geografie
o 1.1 Geologie
o 1.2 Stadtgliederung
o 1.3 Nachbargemeinden
o 1.4 Klima
* 2 Geschichte
o 2.1 Religionen
o 2.2 Eingemeindungen
o 2.3 Einwohnerentwicklung
o 2.4 Goethe und Ilmenau
* 3 Politik
o 3.1 Stadtrat
o 3.2 Wahlen
o 3.3 Bürgermeister
o 3.4 Wappen
o 3.5 Städtepartnerschaften
* 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten
o 4.1 Kultureinrichtungen
o 4.2 Regelmäßige Veranstaltungen
o 4.3 Kunstwege
o 4.4 Sport
o 4.5 Sehenswürdigkeiten
+ 4.5.1 Denkmalschutz
o 4.6 Parks und Natur
o 4.7 Tourismus
* 5 Wirtschaft
o 5.1 Verkehr
+ 5.1.1 ÖPNV
+ 5.1.2 Straßen
+ 5.1.3 Bahnlinien
+ 5.1.4 Flughäfen
o 5.2 Medien
o 5.3 Öffentliche Einrichtungen
o 5.4 Bildung und Forschung
+ 5.4.1 Universität und universitätsnahe Einrichtungen
+ 5.4.2 Fach- und Berufsschulen
+ 5.4.3 Allgemeinbildende Schulen
* 6 Persönlichkeiten
* 7 Sonstiges
o 7.1 Namensherkunft
o 7.2 Mundart
o 7.3 Beinamen und Titel
o 7.4 Verse über Ilmenau
o 7.5 „Stadt-Tiere“
o 7.6 Nach Ilmenau benannte Straßen und Plätze
* 8 Literatur
* 9 Quellen
* 10 Weblinks

Geografie [Bearbeiten]
Karte der Gemarkungsfläche

Ilmenau liegt in einer Höhe von etwa 500 m ü. NN am Nordrand des Thüringer Waldes.

Die Landschaft Ilmenaus ist vom Tal der Ilm geprägt, welche die Stadt in West-Ost-Richtung durchfließt. Im Tal liegt die durchschnittliche Höhe bei etwa 490 m. Der breite Grund der Ilm steigt im Norden zur Pörlitzer Höhe bis auf 580 m, im Westen zur Sturmheide bis 600 m, im Süden zum Lindenberg bis 550 m (Stadtrand) und im Osten zum Ehrenberg bis 530 m an.

Ilmenau liegt an der Grenze zweier Landschaftstypen: im Süden und Westen folgen hohe Berge und tiefe Täler des Thüringer Waldes, der überwiegend mit Fichten bestanden ist, im Norden und Osten folgen sanfte Hügellandschaften, die von Kiefern und Laubwäldern bewachsen sind. Südlich wird die Stadt von Kickelhahn (mit 861 m höchster Punkt des Stadtgebietes) und Lindenberg (749 m) eingerahmt. Der niedrigste Punkt des Stadtgebiets liegt im Wipfratal nördlich der Talsperre Heyda bei 396 Meter ü. NN.

Größere Wasserläufe in der Gemarkung der Stadt sind neben der Ilm, die über 10,4 Kilometer durchs Stadtgebiet fließt, die Wipfra (7,02 km im Stadtgebiet), die Schorte (6,38 km im Stadtgebiet), der Rottenbach (4,34 km), der Reichenbach (4,28 km im Stadtgebiet), der Heydaer Bach (3,77 km), der Gabelbach (3,48 km) und die Alte Wipfra (3,19 km). In der Innenstadt ist auch ein Mühlgraben erhalten, der etwa 1,3 Kilometer lang ist und sich an der Tannenbrücke von der Ilm abzweigt und in der Langewiesener Straße wieder mit ihr vereint. Im Stadtgebiet liegen Wassereinzugsgebiete von drei Flüssen: die Ilm entwässert den südlichen Teil bis zur Pörlitzer Höhe, die Gera den nordwestlichen und die Wipfra den nordöstlichen Teil.
Geologie [Bearbeiten]

Ilmenau liegt in einem Gebiet aus verschiedenen Porphyrgesteinen, die teilweise mit Rotliegendem und Zechstein bedeckt sind. Zwischen diesen Gesteinsformationen befindet sich der zumindest in früherer Zeit abbauwürdige Kupferschiefer, welcher neben dem namensgebenden Kupfer- auch Blei- und Silbererze in geringen Mengen enthält. Daneben sind bzw. waren im Raum Ilmenau auch abbauwürdige Fluorit- und Manganvorkommen vorhanden (der Fluorit-Abbau wurde 2005 aufgrund des stark steigenden Weltmarktpreises im etwa fünf Kilometer östlich von Ilmenau gelegenen Gehren wieder aufgenommen).

Nördlich des Stadtkerns (ab der Pörlitzer Höhe) besteht der Untergrund aus Buntsandstein und wird dem „Paulinzellaer Buntsandstein-Hügelland“ zugeordnet, während südlich davon der Untergrund geologisch zur Formation des Thüringer Waldes gehört.

Der Heydaer Berg am äußersten Nordrand des Ilmenauer Stadtgebietes gehört geologisch bereits zur Ohrdrufer Platte und besteht somit nicht aus Buntsandstein, sondern aus Muschelkalk.

Das im Raum Ilmenau häufig vorkommende Mineral Ilmenit hat seinen Namen möglicherweise von der Stadt erhalten. Er könnte sich aber auch von einem russischen Gebirge (Ilmen) ableiten.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Blick über die Stadtmitte vom Lindenberg aus
Stollenhochhaus

Ilmenau ist in sechs Ortsteile gegliedert: [3]
Ortsteil Einwohner
1910 Haupt-
wohnsitze
(31. Dezember 2008) Neben-
wohnsitze
(31. Dezember 2008) Gesamt
(HW + NW)
(31. Dezember 2008)
Ilmenau
(ohne Ortsteile) 12.202 20.611 3.929 24.540
Roda 808 529 35 564
Unterpörlitz 1.723 1.408 85 1.493
Oberpörlitz 356 1.277 94 1.371
Manebach 2.229 1.410 143 1.553
Heyda 457 462 23 485
Insgesamt 17.775 25.697 4.309 30.006

Der Stadtkern Ilmenaus liegt am Nordhang des Ilmtals. In der frühen Siedlungsphase dehnte sich der Ort zunächst kreisförmig aus, später wurde daraus dann östlich der Sturmheide eine Halbmondform. Als Mitte des 19. Jahrhunderts der Kurbetrieb in Ilmenau begann, wurde das Kurviertel im Südwesten der Stadt angelegt, welches damals gänzlich außerhalb des Ortszentrums lag. In der Zeit zwischen 1890 und 1945 dehnte sich die Stadt vor allem nach Osten aus. Das Gebiet zwischen der Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau und der Altstadt wurde bebaut. Das Eigenheim-Viertel am Fuße des Lindenbergs und die Schortesiedlung mit Altneubauten am Beginn des Floßberges im Süden Ilmenaus wurden zwischen 1950 und 1970 errichtet. In den 1980er-Jahren entstanden die beiden größeren Ilmenauer Plattenbaugebiete Stollen südöstlich und Pörlitzer Höhe nördlich des Stadtzentrums. Jedoch war das erste Ilmenauer Plattenbaugebiet das Eichicht, welches bereits in den 1970er-Jahren errichtet wurde, aber deutlich kleiner als die anderen beiden ist. Das Hochhaus am Stollen wurde 1983 errichtet. Es ist mit einer Gebäudehöhe von 48 Metern zuzüglich einer Antenne nach dem etwa 60 Meter hohen Turm der Stadtkirche das zweithöchste Gebäude Ilmenaus. Zwischen 1975 und 1996 waren die höchsten Bauwerke Ilmenaus die beiden 140 Meter hohen Schornsteine des Heizkraftwerkes, die am 30. März 1996 gesprengt wurden.

Nach 1990 wurden die beiden Wohngebiete Hüttenholz im Südosten und Oberpörlitz im Norden, in denen sich vorrangig Eigenheime befinden, angelegt. Seit 2000 erfolgte im Bereich der Werner-von-Siemens-Straße auch eine Erweiterung des Campus der Universität, wodurch sich das Stadtgebiet noch weiter nach Osten ausdehnte.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden Ilmenaus im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, sind (in Klammern: gemeinsame Grenzlänge / gesamte Grenzlänge: 55,9 km): Wipfratal (5,2 km) – Wolfsberg (10,9 km) – Langewiesen (9,4 km) – Stützerbach (7,8 km) – Schmiedefeld am Rennsteig (0,9 km) – Gehlberg (1,7 km) – Elgersburg (8,1 km) – Martinroda (8,4 km) – Neusiß (2,3 km) – Plaue (1,2 km).

Im engeren Verflechtungsraum der Stadt (weniger als zehn Kilometer per Straße entfernt) liegen die Städte Langewiesen (mit Oehrenstock) und Gehren (mit Jesuborn) sowie die Gemeinden Geraberg, Elgersburg, Neusiß, Martinroda, Wolfsberg (mit Bücheloh, Wümbach und Gräfinau-Angstedt) und Stützerbach sowie die Ortsteile Schmerfeld und Wipfra der Gemeinde Wipfratal. Gemeinsam mit Ilmenau haben sie etwa 44.000 Einwohner.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ilmenau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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