Fremdgefühle: Wenn Emotionen nicht dir gehören (GehirnGold® Definition)

Fremdgefühle (GehirnGold® Definition)

GehirnGold® Definition Fremdgefühle sind Emotionen, die nicht aus deiner eigenen Biografie stammen, sondern unbewusst aus dem Familiensystem übernommen wurden (transgenerationale Übertragung). Sie zeichnen sich oft z. B. durch eine bleierne Schwere, Kälte, einen starren Charakter aus.

Nicht selten gehen Fremdgefühle mit speziellen Arten der Denkblockade oder „Denknebel“ – auch als „systemischer Nebel“ bezeichnet – einher. Speziell dann, wenn man „dem Ganzen auf den Grund gehen will“.

Warum du dich fühlst, als wärst du nicht du selbst

Ein Hauptmerkmal von Fremdgefühlen ist die Entfremdung / sich wie ein Zuschauer im eigenen Leben fühlen. Du spürst z. B. eine eigentümliche Art von Wut, Trauer, Angst etc., die nicht zur aktuellen Situation passen.

Meine Kern-Fremdgefühle waren: Einsamkeit (trotz Familie und guter Freunde) sowie „anders sein/ nicht dazu gehören“.

  • Der Somatische Marker: Der sicherste Indikator ist der „Glasige Blick“. Wenn du über das Thema sprichst, starrst du ins Leere, als würdest du durch dein Gegenüber hindurchsehen.
  • Die Unlösbarkeit: Da das Gefühl nicht dir gehört, kannst du es nicht „loslassen“, wegatmen oder mit Affirmationen überschreiben bzw. mit Hypnose lösen (lassen).
  • „Weil du es nicht anders kennst“ (im Sinne von: „Weil du dich nicht OHNE dieses Fremdgefühl kennst“) glaubst du, dieses Gefühl wäre ein (fester) Teil deiner Persönlichkeit – und was immer du bisher versucht hast, es war erfolglos.

Der feine Unterschied: Primär vs. Fremd

  • Primärgefühl: Authentisch, heiß, kurz, führt zur Handlung.
  • Fremdgefühl: Kalt, starr, langanhaltend, führt über eine energetische Auszehrung zur Erstarrung.

📍 STRATEGISCHE EINORDNUNG Fremdgefühle sind die Ursache der Loyalitäts-Falle. Erfahre hier mehr: Zum Artikel: Die Loyalitäts-Falle ➤

Matthias Schwehm

Ich danke dir für den Mut, zwischen „Deins“ und „Meins“ zu unterscheiden.

Dein Matthias Schwehm

Nach oben scrollen