Trauma Bonding: Die biochemische Geiselhaft (GehirnGold® Definition)

Trauma Bonding (GehirnGold® Definition)

GehirnGold® Definition Trauma Bonding (Biochemische Geiselhaft) ist eine Suchtstruktur, die durch intermittierende Verstärkung (Wechselbad aus Lob und Strafe) entsteht. Das Opfer bindet sich biochemisch an den Täter, weil das Gehirn lernt, dass die Erlösung vom Schmerz nur von der Person kommen kann, die ihn verursacht hat.

Das Oxytocin-Paradoxon

Viele glauben, sie lieben den Partner oder den Chef, der sie schlecht behandelt. In Wahrheit sind sie süchtig nach dem Dopamin-Kick, der auf die Cortisol-Phase (Stress) folgt.

Erschwerend kommt hinzu: Unter Stress schüttet der Körper Oxytocin (Bindungshormon) aus, um nicht allein zu sein. Du wirst chemisch gezwungen, loyal zu dem Menschen zu sein, der dich verletzt.

📍 STRATEGISCHE EINORDNUNG Trauma Bonding ist oft die Ursache der Fawn-Response. Lies hier weiter: Die Fawn-Response: Warum Nettsein Schutz ist ➤

Matthias Schwehm

Ich danke dir für die Einsicht, dass Sucht keine Liebe ist.

Dein Matthias Schwehm

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