Wahre Stärken (GehirnGold® Definition)
📜 Die Entstehungsgeschichte (Die EKS-Lücke)
Das Stärkenkonzept begegnete mir erstmals im Rahmen der „Engpass-Konzentrierten Strategie“ (EKS) von Wolfgang Mewes. Ich absolvierte seine Fernlehrgänge (erst 6, dann 15 Monate) und war begeistert von der Logik.
Doch ich stieß auf einen blinden Fleck: Obwohl „Stärken“ der Kernbegriff der EKS waren, fand ich in meiner gesamten Mewes-Bibliothek nirgendwo eine präzise Definition. Auch im NLP (wo ich Master-Trainer bin) fehlte ein echtes Stärken-Konzept.
Ich beschloss, diese Lücke zu schließen. Ich kombinierte die strategische Schärfe der EKS mit den Erkenntnissen der modernen Lernpsychologie. Das Ergebnis war die Inklusion des entscheidenden Lernturbos: des Spaßfaktors.
Die 2 Kriterien: Warum „gut können“ nicht reicht
Nach meiner Definition setzt sich eine Wahre Stärke aus zwei nicht verhandelbaren Komponenten zusammen:
- 1. Der Strahlefaktor™ (Der Spaß): Dein Gehirn läuft auf Spaß („The brain runs on fun“). Nur Tätigkeiten, die dich energetisieren, statt dich auszulaugen, sind echte Stärken. Sie aktivieren deinen intrinsischen Lernturbo.
- 2. Die Zielgerichtetheit (Der Nutzen): Spaß ohne Ziel ist Hobby. Wahre Stärken müssen wie Hammer und Meißel sein – Werkzeuge, die aktiv an deinem Lebenstraum bauen.
Der feine Unterschied: Bewerbungs-Stärke vs. Wahre Stärke
Viele High Performer kennen nur „Bewerbungsstärken“ – Fähigkeiten, die man nennt, um einen Job zu bekommen, die einen aber innerlich kalt lassen.
- Bewerbungsstärken führen oft in die „Kompetenz-Falle“ (man muss tun, was man kann, aber hasst).
- Wahre Stärken führen zu Unersetzbarkeit und Flow.
📍 STRATEGISCHE EINORDNUNG Die Entdeckung deiner Wahren Stärken ist der Kern von Säule 4. Hier lernst du, wie du sie freilegst: Die innere Schatzkarte: Werte & Stärken neu gedacht ➤
Ich danke dir für den Mut, deine eigene Definition von Stärke zu leben.
Dein Matthias Schwehm
